Herzlich Willkommen
bei der Selbsthilfegruppe Angst - Panik -
Depression
Wir sind eine selbstorganisierte Gruppe von Betroffenen und Angehörigen, die 2000 gegründet wurde. Bei uns findest Du Menschen die Dir zuhören und sich Zeit nehmen Dich zu verstehen.
Wir alle in der Gruppe haben unsere Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen gemacht. Durch Gesprächskreise und andere Aktivitäten finden wir wieder Mut und Lebensfreude. Ebenso haben wir ein offenes Ohr für Angehörige, die oft maßlos überfordert sind mit der belastenden Situation, wenn z.B. ein Partner an Depressionen leidet.
Aktuell finden 7 Gesprächskreise für Betroffene, 1 Gesprächskreis für Angehörige, Onlinetreffen, Offene Treffen, Wanderungen und ein Handarbeitstreff statt. Wir unternehmen Ausflüge, Wanderungen und einiges mehr. Wir veranstalten Lesungen und Vorträge um aufzuklären. Nähere Informationen kannst Du per E-Mail oder einem Telefonat erhalten.
Unsere Gruppentreffen sollen erst nach einem ERSTKONTAKT besucht werden.
V E R A N S T A L T U N G E N
Wenn Worte heilen –
Lesung und Gespräch über Depression
Sonntag, 12. April 2026 | Einlass: 16:00 Uhr, Beginn: 16:30 Uhr
Mehrgenerationenhaus |
Kellereibergstr. 4 |
64720 Michelstadt
Mirco Deflorin, Genesungsbegleiter und Autor der psychologischen Novelle „Ich will leben“, liest aus seinem Buch und lädt zum offenen Gespräch über Depression, Stigma und Hoffnung ein.
„Ich will leben“ ist kein Ratgeber – es ist eine Geschichte. Authentisch, ehrlich, hoffnungsvoll. Martina, eine Lehrerin, kämpft gegen ihre Depression, während ein geheimnisvoller Spiegel ihre dunkelsten Gedanken verstärkt. Die psychologische Novelle mit Thriller-Elementen zeigt aus der Innenperspektive, was Depression wirklich bedeutet: die Erschöpfung, die innere Leere, aber auch die kleinen Momente der Hoffnung.
Mirco Deflorin schreibt aus doppelter Erfahrung: als Betroffener mit 20 Jahren gelebter Depressionserfahrung und als Fachmann, der seit Jahren als Genesungsbegleiter bei der Schweizer Rentenversicherung tätig ist. Das Buch richtet sich besonders an Angehörige, die verstehen möchten, was in einem Menschen mit Depression vorgeht.
Als Recovery- und Peer-Berater begleitet Mirco Deflorin täglich Menschen auf ihrem Weg aus psychischen Krisen. Er ist zertifizierter ensa-Kursleiter (Erste Hilfe für psychische Gesundheit) und hat rund ein Dutzend Bücher in verschiedenen Genres veröffentlicht. „Ich will leben“ ist sein persönlichstes Werk – entstanden aus dem Wunsch, Brücken zwischen Betroffenen und Angehörigen zu bauen.
Nach dem Vortrag wird das Publikum die Möglichkeit haben, Fragen und Anregungen zu formulieren.
Eintritt frei – Keine Anmeldung erforderlich
Mehr erfahren: Veranstaltungsflyer (PDF)
N E U I G K E I T E N
Walter-Picard-Preis für Gruppensprecher Werner Niebel
Der Walter-Picard-Preis, 2001 von der LWV-Verbandsversammlung ins Leben gerufen, ist mit 5.000 Euro dotiert. Er wird alle zwei Jahre für besonders nachahmenswertes ehrenamtliches Engagement oder professionelle Projekte in der hessischen Gemeindepsychiatrie vergeben. Namensgeber ist der Sozialpolitiker Walter Picard aus Offenbach: Er war einer der Initiatoren der Psychiatrie-Enquête, die ab 1975 maßgeblich zur Verbesserung der psychiatrischen Versorgung in Deutschland beigetragen hat. Picard gehörte dem Bundestag an und war lange Abgeordneter der Verbandsversammlung des LWV. Ihm lag es besonders am Herzen, offene und wohnortnahe Hilfen für psychisch kranke Menschen zu schaffen. Auch für die Stärkung von Selbsthilfe-Projekten setzte sich Picard ein.

Geehrt: Werner Niebel (zweiter von rechts) ist vom Landeswohlfahrtsverband mit dem Walter-Picard-Preis ausgezeichnet worden. Zur Preisverleihung in Kassel ist auch seine Frau Gudrun Niebel mitgekommen, die einen Blumenstrauß in der Hand hält. Zu den Gratulanten gehören Landrat Frank Matiaske und Dr. Erika Ober, die für den Odenwaldkreis Mitglied in der Verbandsversammlung ist.
Ausschnitt aus der Pressemitteilung des LWV Hessen:
Werner Niebel ist seit August 2003 Gruppensprecher der Selbsthilfegruppe Angst – Panik – Depression. Es ist insbesondere seinem Engagement zu verdanken, dass die Selbsthilfegruppe heute sieben Gesprächskreise, eine Angehörigengruppe, offene Treffen, einen Stammtisch, einen Handarbeits- sowie eine Wandergruppe und interne Workshops anbietet. Die Gruppe ist auf rund 200 Mitglieder aus dem Odenwaldkreis, dem Raum Darmstadt und der Bergstraße angewachsen. Werner Niebel hat den Kontakt mit anderen Selbsthilfegruppen, aber auch Psychiatrien, Gesundheitsämtern, Krankenkassen, Gemeinden, sozialen und kirchlichen Trägern sowie der Ergänzenden unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) gesucht und die Zusammenarbeit ausgebaut. Daneben ist er sehr aktiv in der Öffentlichkeitsarbeit: Er organisiert öffentliche Vorträge und Lesungen, schrieb zwischen 2016 und 2018 eine monatliche Kolumne für das „Odenwälder Journal“ zu den Themen seelische Gesundheit, Menschen mit Beeinträchtigungen und Inklusion. Seit einigen Jahren ist er in einem weiteren Ehrenamt tätig und zwar in der Unabhängigen Beschwerdestelle Psychiatrie Odenwald. Er ist Gründungsmitglied des Gemeindepsychiatrischen Verbunds Odenwald. Zudem arbeitet er im Verein T.o.B.e. Toxische Beziehungen überwinden e.V. mit.
Werner Niebel wird besonders für sein langjähriges und ehrenamtliches Engagement für die Verbesserung der Situation psychisch kranker Menschen und den Abbau von Vorurteilen gegenüber psychisch Erkrankten ausgezeichnet. „Bei allem, was ich tue, vergesse ich die Liebe zu den Menschen nicht, und höre auf mein Herz“, sagte Werner Niebel.

Gute Stimmung bei der Preisverleihung (v.l.): Kai Marschner, Geschäftsführender Vorstand „die Brücke“; Uwe Nöding, Repair-Café „die Brücke“; Alexander Heppe, Erster Beigeordneter des LWV Hessen; Andreas Rauscher, Vorstandsvorsitzender Treffpunkt e.V. Korbach; Friedel Kopp, Präsident der LWV-Verbandsversammlung; Dr. Renate Rauscher, Vorstand Treffpunkt e.V.; Dieter Schütz, Beigeordneter des LWV Hessen, und Werner Niebel, Sprecher der Selbsthilfegruppe Angst – Panik – Depression Odenwald.
Mehr lesen: www.lwv-hessen.de
Weiterer Artikel auf: www.odenwaldkreis.de
Persönliche Geschichten,
Aufklärung & Mut machen

Svenja Beck und Werner Niebel
berichten von
ihren persönlichen Erfahrungen, ihrem Weg in
die Selbsthilfe und ihrer heutigen
Aufklärungsarbeit. Narzisstischer Missbrauch und häusliche Gewalt und Depression sind die Schwerpunkte des Vortrages. Im Austausch mit dem Publikum werden Fragen zu den Themen beantwortet und Anlaufstellen genannt.
Infos: https://tobe-verein.de/

Bei Interesse an einem Vortrag bitte mit Werner in Kontakt treten: wernersweg@gmail.com
Neue Anlaufstelle für seelische Gesundheit

Andrea Buchmann kam vor einigen Jahren in die Selbsthilfegruppe und fand dort einen Ort, an dem sie offen über ihre Erkrankung sprechen konnte. „Der Austausch mit Menschen, die Ähnliches erleben, ist heilsam für die Seele“, sagt sie. Denn das Leben mit einer Depression könne einsam machen, und es brauche Mut, über seelische Verletzungen zu sprechen. Heute ist Andrea Buchmann ein wichtiges Mitglied des Organisationsteams und engagiert sich mit großem Herzen für andere.
Ab Januar 2026 erweitert die Selbsthilfegruppe ihr Angebot: Andrea Buchmann wird einen neuen Gesprächskreis für Betroffene leiten, der sich einmal monatlich trifft und einen zusätzlichen, niedrigschwelligen Zugang zu Austausch und Unterstützung bietet. Der neue Kreis richtet sich an Menschen, die erste Schritte in Richtung Selbsthilfe gehen möchten oder eine weitere Anlaufstelle suchen.
Die Treffen finden im Dorfgemeinschaftshaus Etzen-Gesäß statt und können nur nach vorheriger Anmeldung besucht werden.
Infos, Kontakt & Anmeldung:
Andrea Buchmann
Telefon: 06063 912070
E-Mail: andrea@shg-apd.de
Warum sollte ich die Selbsthilfegruppe kontaktieren?
- Ich suche eine Anlaufstelle weil ich psychisch erkrankt bin.
- Ich möchte über meine Erkrankung reden.
- Ich suche Informationen über meine Krankheit.
- Ich bin Angehörige/r oder Freund/in und bin mit der Situation überfordert.
- Ich möchte mich nicht mehr verstecken.
- Ich möchte mich engagieren, ich möchte helfen.
- Ich bin auf der Suche nach Kontakten für Freizeitaktivitäten.
Interview mit Gruppensprecher Werner Niebel
In einem Interview bei BackStage.FM und ZusammenStark.FM zur Sondersendung Angst - Panik - Depression berichtet unser Gruppensprecher Werner Niebel über seine persönlichen Erfahrungen und wie wertvoll eine Selbsthilfegruppe sein kann.
Copyright by BackStage.FM Deutschland und ZusammenStark.FM
August 2021
SAT.1 Live Regionalmagazin Beitrag zur SHG
Von Michael Heide. Ausstrahlung: 24.05.2019.
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BITTE BEACHTEN:
Wir sind keine Therapeuten, d.h. eine u.U. benötigte ambulante oder stationäre Therapie können und wollen wir nicht ersetzen.
Unsere Gruppentreffen und weiteren Aktivitäten sind ein Zusammenfinden auf freiwilliger Basis und ohne Gewähr.









