Herzlich Willkommen
bei der Selbsthilfegruppe Angst - Panik -
Depression
Wir sind eine selbstorganisierte Gruppe von Betroffenen und Angehörigen, die 2000 gegründet wurde. Bei uns findest Du Menschen die Dir zuhören und sich Zeit nehmen Dich zu verstehen.
Wir alle in der Gruppe haben unsere Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen gemacht. Durch Gesprächskreise und andere Aktivitäten finden wir wieder Mut und Lebensfreude. Ebenso haben wir ein offenes Ohr für Angehörige, die oft maßlos überfordert sind mit der belastenden Situation, wenn z.B. ein Partner an Depressionen leidet.
Aktuell finden 7 Gesprächskreise für Betroffene, 1 Gesprächskreis für Angehörige, Onlinetreffen, Offene Treffen, Wanderungen und ein Handarbeitstreff statt. Wir unternehmen Ausflüge, Wanderungen und einiges mehr. Wir veranstalten Lesungen und Vorträge um aufzuklären. Nähere Informationen kannst Du per E-Mail oder einem Telefonat erhalten.
Unsere Gruppentreffen sollen erst nach einem ERSTKONTAKT besucht werden.
V E R A N S T A L T U N G E N
Zusammen für mehr psychische Gesundheit
Freitag, 2. Oktober 2026 ab 15 Uhr,
Reichenberghalle in Reichelsberg
Über psychische Gesundheit zu sprechen, sollte genauso selbstverständlich sein wie über körperliche Gesundheit. Unter dem Motto „Mentale Gesundheit: Weil niemand immer nur Sonnenschein hat“ lädt das Netzwerk Gemeindepsychiatrie Odenwaldkreis in die Reichelsheimer Reichenberghalle ein.
„Die Veranstaltung richtet sich an Menschen jeden Alters, an Betroffene und Angehörige, Familien sowie alle Interessierten. Im Mittelpunkt stehen Information, Begegnung und Austausch“, erläutert Anika Schilder. Die Gesundheitsmanagerin im Landratsamt gehört zum Organisations-Team. „Besucherinnen und Besucher können Angebote kennenlernen, mit Fachleuten und miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam einen informativen und unterhaltsamen Nachmittag verbringen.“
Mehr erfahren auf: www.odenwaldkreis.de
Zehn Jahre Pflegestützpunkt Odenwaldkreis
Montag, 19. Oktober, von 10 bis 15 Uhr,
Michelstädter Straße 12 in Erbach
Wie lässt sich das eigene Zuhause an die Bedürfnisse im Alter oder bei Pflege anpassen? Und was ist bei Pflegebegutachtung, Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung zu beachten? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es bei der Jubiläumsfeier zum zehnjährigen Bestehen des Pflegestützpunkts Odenwaldkreis.
Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen und Informationsangeboten. Fachleute sprechen unter anderem über die Pflegebegutachtung aus Sicht des Medizinischen Dienstes Hessen (11:00 Uhr, Vera Gualdi, Medizinischer Dienst Hessen), Fördermöglichkeiten für die Wohnraumanpassung (12:30 Uhr, Jutta Stegmüller und Claus Weber, Wohnungsbauförderstelle des Landratsamts) und über Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Ehegatten-Notvertretung (14:00 Uhr, Franziska Eisberg, Betreuungsbehörde des Landratsamts).
Beim „Markt der Möglichkeiten“ können sich die Gäste außerdem direkt bei elf lokalen Einrichtungen, Diensten und Beratungsstellen über deren Angebote rund um die Pflege informieren. Eine Ausstellung widmet sich verschiedenen Alltagsthemen, darunter sanitäre Hilfsmittel und Hausnotrufsysteme. Ein Demenzparcours lädt dazu ein, Herausforderungen, die mit einer Demenzerkrankung verbunden sein können, besser zu verstehen.
Die Veranstaltung bietet damit Orientierung, konkrete Informationen und Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Eingeladen sind insbesondere pflegende Angehörige, beruflich in der Pflege Tätige sowie alle Menschen, die sich über Pflege und mögliche Unterstützungsangebote informieren möchten – auch jene, die sich frühzeitig auf mögliche Veränderungen im Alter vorbereiten möchten.
Mehr erfahren auf: www.odenwaldkreis.de
N E U I G K E I T E N
Walter-Picard-Preis für Gruppensprecher Werner Niebel
Der Walter-Picard-Preis, 2001 von der LWV-Verbandsversammlung ins Leben gerufen, ist mit 5.000 Euro dotiert. Er wird alle zwei Jahre für besonders nachahmenswertes ehrenamtliches Engagement oder professionelle Projekte in der hessischen Gemeindepsychiatrie vergeben. Namensgeber ist der Sozialpolitiker Walter Picard aus Offenbach: Er war einer der Initiatoren der Psychiatrie-Enquête, die ab 1975 maßgeblich zur Verbesserung der psychiatrischen Versorgung in Deutschland beigetragen hat. Picard gehörte dem Bundestag an und war lange Abgeordneter der Verbandsversammlung des LWV. Ihm lag es besonders am Herzen, offene und wohnortnahe Hilfen für psychisch kranke Menschen zu schaffen. Auch für die Stärkung von Selbsthilfe-Projekten setzte sich Picard ein.

Geehrt: Werner Niebel (zweiter von rechts) ist vom Landeswohlfahrtsverband mit dem Walter-Picard-Preis ausgezeichnet worden. Zur Preisverleihung in Kassel ist auch seine Frau Gudrun Niebel mitgekommen, die einen Blumenstrauß in der Hand hält. Zu den Gratulanten gehören Landrat Frank Matiaske und Dr. Erika Ober, die für den Odenwaldkreis Mitglied in der Verbandsversammlung ist.
Ausschnitt aus der Pressemitteilung des LWV Hessen:
Werner Niebel ist seit August 2003 Gruppensprecher der Selbsthilfegruppe Angst – Panik – Depression. Es ist insbesondere seinem Engagement zu verdanken, dass die Selbsthilfegruppe heute sieben Gesprächskreise, eine Angehörigengruppe, offene Treffen, einen Stammtisch, einen Handarbeits- sowie eine Wandergruppe und interne Workshops anbietet. Die Gruppe ist auf rund 200 Mitglieder aus dem Odenwaldkreis, dem Raum Darmstadt und der Bergstraße angewachsen. Werner Niebel hat den Kontakt mit anderen Selbsthilfegruppen, aber auch Psychiatrien, Gesundheitsämtern, Krankenkassen, Gemeinden, sozialen und kirchlichen Trägern sowie der Ergänzenden unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) gesucht und die Zusammenarbeit ausgebaut. Daneben ist er sehr aktiv in der Öffentlichkeitsarbeit: Er organisiert öffentliche Vorträge und Lesungen, schrieb zwischen 2016 und 2018 eine monatliche Kolumne für das „Odenwälder Journal“ zu den Themen seelische Gesundheit, Menschen mit Beeinträchtigungen und Inklusion. Seit einigen Jahren ist er in einem weiteren Ehrenamt tätig und zwar in der Unabhängigen Beschwerdestelle Psychiatrie Odenwald. Er ist Gründungsmitglied des Gemeindepsychiatrischen Verbunds Odenwald. Zudem arbeitet er im Verein T.o.B.e. Toxische Beziehungen überwinden e.V. mit.
Werner Niebel wird besonders für sein langjähriges und ehrenamtliches Engagement für die Verbesserung der Situation psychisch kranker Menschen und den Abbau von Vorurteilen gegenüber psychisch Erkrankten ausgezeichnet. „Bei allem, was ich tue, vergesse ich die Liebe zu den Menschen nicht, und höre auf mein Herz“, sagte Werner Niebel.

Gute Stimmung bei der Preisverleihung (v.l.): Kai Marschner, Geschäftsführender Vorstand „die Brücke“; Uwe Nöding, Repair-Café „die Brücke“; Alexander Heppe, Erster Beigeordneter des LWV Hessen; Andreas Rauscher, Vorstandsvorsitzender Treffpunkt e.V. Korbach; Friedel Kopp, Präsident der LWV-Verbandsversammlung; Dr. Renate Rauscher, Vorstand Treffpunkt e.V.; Dieter Schütz, Beigeordneter des LWV Hessen, und Werner Niebel, Sprecher der Selbsthilfegruppe Angst – Panik – Depression Odenwald.
Mehr lesen: www.lwv-hessen.de
Weiterer Artikel auf: www.odenwaldkreis.de
Persönliche Geschichten,
Aufklärung & Mut machen

Svenja Beck und Werner Niebel
berichten von
ihren persönlichen Erfahrungen, ihrem Weg in
die Selbsthilfe und ihrer heutigen
Aufklärungsarbeit. Narzisstischer Missbrauch und häusliche Gewalt und Depression sind die Schwerpunkte des Vortrages. Im Austausch mit dem Publikum werden Fragen zu den Themen beantwortet und Anlaufstellen genannt.
Infos: https://tobe-verein.de/

Bei Interesse an einem Vortrag bitte mit Werner in Kontakt treten: wernersweg@gmail.com
Neue Anlaufstelle für seelische Gesundheit

Andrea Buchmann kam vor einigen Jahren in die Selbsthilfegruppe und fand dort einen Ort, an dem sie offen über ihre Erkrankung sprechen konnte. „Der Austausch mit Menschen, die Ähnliches erleben, ist heilsam für die Seele“, sagt sie. Denn das Leben mit einer Depression könne einsam machen, und es brauche Mut, über seelische Verletzungen zu sprechen. Heute ist Andrea Buchmann ein wichtiges Mitglied des Organisationsteams und engagiert sich mit großem Herzen für andere.
Ab Januar 2026 erweitert die Selbsthilfegruppe ihr Angebot: Andrea Buchmann wird einen neuen Gesprächskreis für Betroffene leiten, der sich einmal monatlich trifft und einen zusätzlichen, niedrigschwelligen Zugang zu Austausch und Unterstützung bietet. Der neue Kreis richtet sich an Menschen, die erste Schritte in Richtung Selbsthilfe gehen möchten oder eine weitere Anlaufstelle suchen.
Die Treffen finden im Dorfgemeinschaftshaus Etzen-Gesäß statt und können nur nach vorheriger Anmeldung besucht werden.
Infos, Kontakt & Anmeldung:
Andrea Buchmann
Telefon: 06063 912070
E-Mail: andrea@shg-apd.de
Warum sollte ich die Selbsthilfegruppe kontaktieren?
- Ich suche eine Anlaufstelle weil ich psychisch erkrankt bin.
- Ich möchte über meine Erkrankung reden.
- Ich suche Informationen über meine Krankheit.
- Ich bin Angehörige/r oder Freund/in und bin mit der Situation überfordert.
- Ich möchte mich nicht mehr verstecken.
- Ich möchte mich engagieren, ich möchte helfen.
- Ich bin auf der Suche nach Kontakten für Freizeitaktivitäten.
Interview mit Gruppensprecher Werner Niebel
In einem Interview bei BackStage.FM und ZusammenStark.FM zur Sondersendung Angst - Panik - Depression berichtet unser Gruppensprecher Werner Niebel über seine persönlichen Erfahrungen und wie wertvoll eine Selbsthilfegruppe sein kann.
Copyright by BackStage.FM Deutschland und ZusammenStark.FM
August 2021
SAT.1 Live Regionalmagazin Beitrag zur SHG
Von Michael Heide. Ausstrahlung: 24.05.2019.
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BITTE BEACHTEN:
Wir sind keine Therapeuten, d.h. eine u.U. benötigte ambulante oder stationäre Therapie können und wollen wir nicht ersetzen.
Unsere Gruppentreffen und weiteren Aktivitäten sind ein Zusammenfinden auf freiwilliger Basis und ohne Gewähr.









